Das Jahr beginnt mit der ersten Pleite
von
Bernd Heinzinger
Altenerding – Der Start in 2026 hat für die Altenerdinger Handballer gleich mit einem Dämpfer begonnen. Der zuvor ungeschlagene Spitzenreiter der Bezirksoberliga musste sich beim MTV Pfaffenhofen am Ende klar mit 26:33 (16:13) Toren geschlagen geben. Trainer Simon Klawe kritisierte den Leistungseinbruch im zweiten Abschnitt. Mit dem Auftritt in den ersten 30 Minuten könne er dagegen gut leben. Die Altenerdinger fanden die tiefen Räume, räumten zudem gut über die Flügel ab. Die Außen wie Joseph Whynalek starteten zudem immer wieder schnelle Angriffe, nach einem anfänglichen 3:4 holten sich die Gäste schnell die Führung. Jakob Köhler zeigte sich nervenstark bei den Siebenmetern, verwandelte unter anderem zum 6:5. Es kam ein Lauf von insgesamt vier Toren, den Christian Loris mit einem perfekten Wurf zum 9:5 beendete. Anschließend ließ man sich auch vom einer kleinen Pfaffenhofener Aufholjagd bis zum 10:9 nicht beirren. Loris, Wyhnalek, Köhler und auch Niklas Fleps trafen, sodass Altenerding zur Pause 16:13 in Front lag. Nach der Pause haderte Klawe nicht nur mit der eigenen Vorstellung. Die Unparteiischen hätten jede 50/50-Entscheidung gegen seine Truppe gepfiffen: „Wir sind damit nicht clever genug umgegangen und haben uns immer wieder verhaspelt.“ Das Spiel in die Breite funktionierte nun kaum mehr, immer wieder versuchten es die Biber übers Zentrum. Dabei hagelte es Ballverluste, und die ersten fünf Treffer der zweiten Hälfte gehörten dem MTV. Beim Stand von 16:18 traf Köhler zwar per Siebenmeter, er stellte kurz darauf mit einem weiteren Treffer zum 18:19 noch einmal den Anschluss her. Anschließend aber funktionierte beim Spitzenreiter nicht mehr viel. Die Gastgeber starteten einen Steilangriff nach dem nächsten, und bald lautete der Spielstand 19:24 gegen die Altenerdinger. Ein richtiges Aufbäumen gab es an diesem Tag nicht mehr, und spätestens beim 20:28 sieben Minuten vor dem Ende war die Entscheidung gefallen. Klawe befand: „In der ersten Hälfte zeigten wir noch eine prima Teamleistung. Danach aber gab es zu viele Einzelaktionen, wir kamen nicht mehr in die Räume.“ Letztlich habe sich bewahrheitet, dass Pfaffenhofen ein Stolperstein sein kann: „Die Gastgeber haben verdient gewonnen.“