SpVgg zerlegt auch Straubing

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Altenerding – Von einem Prüfstein hatte Trainerin Grit Kschischow vor dem Auftritt ihrer Altenerdinger Handballerinnen gegen die HSG Straubing 2008 gesprochen. Am Ende aber gab es nach Dominanz pur einen 40:22 (20:8)-Heimerfolg. Kschischow staunte: „Ich hätte nie mit einem derart klaren Ergebnis gerechnet. Aber Straubing kam mit unserem schnellen Spiel nicht zurecht.“ Die SpVgg-Frauen setzten von Beginn an auf Tempo, hatten dazu mit Anna-Lena Schmitt eine überragende Torhüterin. Die Trainerin zählte bei ihr 19 Paraden im ersten Abschnitt: „Außerdem hat sie mit geilen Pässen nach vorne überzeugt.“ Insbesondere Lena Marie Prem nutzte die starken Anspiele, aber auch alle anderen verwerteten Angriffe aus der ersten oder zweiten Welle. Nach guten zehn Minuten führte Altenerding schon mit 8:1, beim 16:6 nach 22Minuten hatte die Führung erstmals die Marke von zehn Toren erreicht. In der 5:1-Abwehr brachte Katharina Künstner auf der Einser-Position Straubing ins Wanken, in der Mitte machte Verena Kaiser dicht. Nach dem 20:8 zur Pause machten die Gastgeberinnen diesmal auch im zweiten Abschnitt munter weiter. Die Trefferquote blieb im hohen Bereich und letztlich lautete die Frage lediglich, ob man die 40er-Marke knackte. Sogar dies schaffte Altenerding. Prem sorgte für diesen Meilenstein exakt 19 Sekunden vor dem Abpfiff. Kschischow: „Heute haben wir eine überragende Teamleistung präsentiert. Da gibt’s eigentlich überhaupt nichts zu meckern.“

Bilder vom Spiel


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