Altenerdings erste Mini-Krise

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Altenerding – Die Altenerdinger Handballer laufen weiter massiv ihrer Form des Vorjahres hinterher. Nach der Pleite in Pfaffenhofen gab es jetzt beim TV Eggenfelden ein enttäuschendes 23:23 (12:10)-Unentschieden. Es brauche künftig eine deutliche Steigerung, um den ersten Platz in der Bezirksoberliga zu behaupten, so Trainer Simon Klawe anschließend. Er mahnte insbesondere die Angriffsleistung an. Zu häufig hätten seine Männer unkonzentriert agiert, dazu viele technische Fehler eingebaut. Im ersten Abschnitt sah es noch etwas besser aus. Christian Loris überzeugte aus dem Rückraum mit starken Würfen, sorgte für das 7:6 und wenig später für das 9:6 für seine Altenerdinger. Erste und zweite Welle funktionierten dagegen kaum, statt 12:10 zur Pause hätten seine Schützlinge laut Klawe deutlich höher führen müssen. Der Start in die zweite Hälfte gelang, Jakob Köhler machte zwei Tore zum 14:10. Der Knackpunkt folgte nach 36 Minuten beim Stand von 16:13. Jetzt kassierten die Biber eine doppelte Unterzahl und agierten dabei nicht gerade clever. Statt den Ball in den eigenen Reihen zu behaupten und sich festzuspielen, warfen sie hektisch. Eggenfelden bestrafte dies mit drei Treffern zum 16:16. Joseph Wyhnalek und Simon Rüdiger brachten die Führung zwar zurück zur SpVgg, doch in der Folge entwickelte sich eine eng umkämpfte Begegnung. Immer wieder ging Altenerding dabei mit einem Tor in Front, Eggenfelden glich aus. Und in der Schlussphase drehte sich das Ganze sogar. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende kassierte die Klawe-Truppe das 22:23, Tristan Gerhardt traf zum Ausgleich. Der letzte Angriff habe dann den Gastgebern gehört, so der Altenerdinger Coach. Zum Glück habe jetzt die Verteidigung gepasst und man konnte den abermaligen Rückstand verhindern. So gesehen müsse er sogar froh über den Punkt sein. Klawe: „Zum Glück konnten wir die Niederlage verhindern. Das ist aber eigentlich nicht unser Anspruch.“ Bis auf Loris habe keiner seiner Männer die Normalform in der Offensive gezeigt. Die Abwehr sei dagegen meist in Ordnung gewesen: „23 Gegentore passen, in den Unterzahlmomenten hätten wir aber cleverer agieren müssen.“ Für die Trainingseinheiten kündigte der Coach Tempoübungen an – die bisher beste Waffe Altenerdings müsse in den nächsten Partien wieder funktionieren

Bilder vom Spiel


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