Schon zur Pause ist alles klar
von
Bernd Heinzinger
Altenerding – Eine starke erste Halbzeit reichte den Altenerdinger Handballern gegen den SC Eching. Da machten auch teils wilde Minuten nach der Pause nichts, die Gastgeber siegten deutlich 38:24 (24:9) und feierten den ersten Erfolg nach zwei sieglosen Partien. Die Begegnung startete dominant. Im Kasten stand diesmal Ferdinand Mayer, der diverse Paraden zeigte, sich dabei selbst zur Höchstleistung pushte. Nach den ersten beiden Siebenmetertreffern von Christian Loris funktionierte das schnelle Spiel. Joseph Wyhnalek setzte den ersten Gegenstoß zum 3:0, und auch in der Folge durften sich Simon Klawe und seine Trainerkollegen über leichte Tore freuen. Hinten machten Jakob Köhler und Co. das Zentrum bestens dicht, holten diverse Ballgewinne. Aber auch der Positionsangriff passte. Beim 6:2 beispielsweise setzte sich Simon Rüdiger stark im Nachfassen durch, marschierte durch die Mitte. Die Echinger machten es Altenerding phasenweise sehr einfach. Sie fabrizierten technische Fehler in hoher Zahl, bereits nach gut zwölf Minuten hatten die Hausherren einzweistelliges Ergebnis erreicht – Moritz Sturm verwandelte zum 10:3. Wyhnalek blieb über außen torgefährlich, vom Kreis hatte Köhler starke Aktionen. Der Ball lief über Sturm, Rüdiger und Loris bestens. Letzterer zeigte sich zudem souverän bei den Siebenmetern, streute auch den einen oder anderen wuchtigen Wurf aus dem Rückraum ein. Nach 20 Minuten stand es schon 16:5 für die Altenerdinger, die bis zur Pause weiter Vollgashandball zeigten. Niklas Fleps traf anschließend zweimal satt aus dem Rückraum, Loris und Köhler setzten später die Schlusspunkte einer spektakulären ersten Hälfte. Auf der Tribüne wurde bereits spekuliert, ob diesmal 50 Tore fallen – doch im zweiten Abschnitt funktionierte das Angriffsspiel nicht mehr so optimal. Es wurde angesichts des hohen Vorsprungs teilweise fahrig. Zwar gab es weiter die eine oder andere starke Aktion, wie etwa der sensationelle Pass von Sturm auf Köhler zum 29:12. Einige Male versuchten die Altenerdinger jetzt jedoch auch zu zaubern – und nicht jeder Heber fand den Weg ins Tor. Der Vorsprung blieb dennoch groß, am Ende erreichte Altenerding aber nicht die 40er Marke. Den Gastgebern dürfte das egal sein, mit zwei wichtigen Punkten verteidigten die Biber eindrucksvoll die Tabellenführung in der Bezirksoberliga.