Noch zwei Siege für den Aufstieg

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Altenerding – Topspieltag für Altenerdings Handballer: Selbst gewann der Bezirksober‐
liga-Spitzenreiter gegen das Schlusslicht TSV Mainburg 36:28 (19:12). Parallel dazu un‐
terlag Titel-Kontrahent ASV Dachau in Eching, sodass die Biber nun wieder mit zwei
Punkten Vorsprung die Tabelle anführen.
Gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Mainburger tat sich Altenerding nur in der An-
fangsphase richtig schwer. Zunächst lag die SpVgg sogar 1:3 zurück, was einer schwa‐
chen Wurfquote geschuldet war. Trainer Simon Klawe sah fünf Versuche, nur einmal
landete der Ball im gegnerischen Kasten. Bis zum 6:6 nach gut acht Minuten verlief die
Partie anschließend ausgeglichen, danach folgte eine dominante Altenerdinger Phase:
Niklas Fleps setzte den Auftakt zur Tor-Serie, Thomas Peteranderl schloss diese mit sei‐
nem Treffer zum 13:6 ab. Gerade das Comeback von Fleps gefiel Klawe: „Er nahm sich
vorn ein Herz und hat gleich wieder starke Würfe gezeigt.“ Mit sechs Treffern setzte sich
der Rückraumspieler gleich wieder ganz nach vorn in die interne Schützenliste. Aber
auch die Außen Peteranderl und Luca Niklas Hoehl präsentierten immer wieder starke
Aktionen und zogen Richtung Mainburger Kasten. Teilweise passte aber die Abwehrar‐
beit nicht, und die Gäste kamen beim 14:10 noch auf vier Tore heran.
Beim 19:12 zur Pause sah es für Altenerding bereits wieder komfortabler aus, und im
zweiten Abschnitt durften die Trainer auch den Spielern aus der zweiten Reihe vermehrt
Spielzeit verpassen. Zwischendurch kassierte die SpVgg zwar mehrere Gegentreffer am
Stück. Aus einem 21:13 wurde ein 22:18. Doch richtig Sorge um den Erfolg hatte bei
den Hausherren niemand. Denn Altenerding konnte stets noch einen Gang hochschal‐
ten: Simon Rüdiger machte in dieser Phase wichtige Treffer, auch Jakob Köhler konnte
wieder sein Tempospiel in Tore ummünzen. Über ein 25:20 und 31:24 marschierte der
BOL-Spitzenreiter Richtung sicheren Heimerfolg.
Klawe zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden, auch wenn es kein bravouröser Auftritt
gewesen sei: „Wir sind zu Hause weiter ungeschlagen, und die Dachauer Niederlage
freut uns natürlich ebenso.“ Der Coach sieht vor seinen Männern jetzt drei Endspiele,
von denen man mindestens zwei für die Meisterschaft gewinnen müsse. Dabei geht’s
auswärts noch zu den direkten Kontrahenten TG Landshut 2 und ASV Dachau. Zusätz-
lich wartet das schwere Heimduell gegen die SG Moosburg.

Bilder vom Spiel


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