Der Meister ist zu stark

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Altenerding – Mit einer Niederlage beendeten die Handball-Männer der SpVgg Altenerding 2 ihre Bezirksliga-Runde. Zum Abschluss setzte es bei Meister HC Deggendorf eine 33:40 (14:20)-Pleite, Trainer Frank Sullivan brachte aber ein anderer Aspekt auf die Palme.

Vor der Partie habe er mit seinen HC-Kollegen besprochen, dass man auf unfaire Fouls verzichten wolle – schließlich ging es um nichts mehr. Die Gastgeber hätten aber zwei rote Karten gesehen, und kurz vor dem Ende sei auch noch Tim Saalborn übel von den Beinen geholt worden. „Die Unparteiischen haben das nicht bestraft und bei der letzten Situation gesagt, dass es angesichts des Ergebnisses doch egal sei.“ Aber eine mögliche Verletzung ist nach Meinung des SpVgg-Coaches nie egal, er habe sich sogar kurz überlegt, die Partie frühzeitig abzubrechen. Dazu kam es aber nicht.

Vorrangig die mangelnde Defensive habe zuvor den Ausschlag für den negativen Verlauf der Begegnung gegeben. Der zusammengewürfelte Haufen bot Deggendorf immer wieder breite Lücken, so dass Altenerding bald 4:9 zurück lag, und über ein 9:14 stand es zur Pause 14:20. In der Offensive zeigte sich Saalborn als gefährlichster Akteur, aber auch Sebastian Boden oder Jonas Köhler konnten punkten.

Im Kasten stand erstmals der B-Jugendliche Jonas Petermeier. Er hat laut Sullivan eine anständige Leistung gezeigt, konnte aber gegen viele freie Würfe nichts ausrichten. Im zweiten Abschnitt erhöhte sich der Rückstand bis auf 22:34, ehe die Biber am Ende noch ein wenig näher kamen. Dass man trotz der Pleite die letzten beiden Plätze im Abschlusstableau vermieden habe, freute Sullivan. Zwar gibt’s nach aktuellem Stand keinen Absteiger aus der Bezirksliga Ost: „Aber wer weiß, was dem Verband noch einfällt. So sind wir auf der sicheren Seite.“

Bilder vom Spiel


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