Last-Second-Ausgleich: C-Jugend erkämpft sich ein 33:33 gegen TG Landshut II
von
Sina Steininger
Was für ein Finale in der Semptsporthalle! Unsere männliche C-Jugend lag gegen die TG Landshut II knapp vier Minuten vor Schluss noch mit vier Toren zurück, kämpfte sich aber eindrucksvoll zurück und sicherte sich 15 Sekunden vor der Schlusssirene durch Theo Sordel einen verdienten Punkt.
Die Anfangsphase war ein offener Schlagabtausch, in dem keine Mannschaft davonziehen konnte. Ab dem 4:4 übernahmen wir dann die Kontrolle: Theo Sordel und Tobias Felsner brachten uns mit 7:4 in Führung, und auch beim 9:6 nach knapp 15 Minuten hatten wir die Nase vorn. In unserer Abwehr taten sich jedoch immer wieder Lücken auf, die Landshut zu einfachen Toren nutzte. Die Gäste kamen auf 9:8 heran, und trotz unserer Auszeit entwickelte sich ein enges Hin und Her, bei dem Landshut nun meist vorlegte und wir ausgleichen mussten. Leon Rücker sorgte mit dem 14:14 für den Pausenstand.
Nach dem Seitenwechsel gingen wir durch Laurentin Hirsch und Tobias Felsner noch einmal mit 19:17 in Führung. Im Angriff bewegte sich die Mannschaft anfangs zu wenig, um die sehr offensive Landshuter Abwehr in Verlegenheit zu bringen. Vor allem Fynn Hattenkofer, der insgesamt 15 Treffer erzielte, bekamen wir kaum in den Griff. Landshut drehte die Partie und setzte sich über 23:25 und 26:29 bis zur 46. Minute auf 27:31 ab.
Doch die Jungs steckten nicht auf. Nach den Anweisungen des Trainerteams lief der Angriff deutlich besser, und immer wieder gelang es, die offensive Deckung der Gäste zu überwinden, allen voran durch Theo Sordel. Mit einem 6:2-Lauf in den letzten vier Minuten kämpfte sich die Mannschaft heran: Sordel und Jakob Lorenz verkürzten auf 30:32, Felsner und Hirsch trafen zum 32:33, und Sordel erzielte mit seinem 16. Treffer den umjubelten 33:33-Ausgleich.
Aus dem Spiel lassen sich viele wichtige Erkenntnisse ziehen, vor allem in der Abwehrarbeit und der Bewegung im Angriff. Genau daran wird die Mannschaft in den kommenden Wochen arbeiten. Die Moral und der Wille, ein solches Spiel nicht verloren zu geben, zeigen aber: Die Jungs sind auf einem guten Weg!