Altenerdinger Aufsteigerinnen schon wie der spitze
von
Bernd Heinzinger
Altenerding – Große Freude bei den Handballerinnen der SpVgg Altenerding: Der Aufsteiger gewann beim Bezirksoberliga-Auftakt in Freising am Ende klar mit 31:26 (16:13) und brachte damit ein Lächeln ins Gesicht von Trainerin Grit Kschischow: „Das war natürlich ein Auftakt nach Maß. Wir haben eine starke Teamleistung präsentiert.“
Das zeigte sich eindrucksvoll bei den Torschützinnen. Fünf Spielerinnen trafen mindestens viermal in den gegnerischen Kasten. Altenerding zeigte sich unberechenbar. Während Marlene Mittermeier vorne auf der Mitte das Spiel sehr gut leitete, störte hinten Katharina Künstner als vorangeschrittene Frau in der 5:1-Formation die Freisinger Offensivbemühungen. Dahinter machte Verena Kaiser das Zentrum dicht, zusätzlich gefiel Torhüterin Hanna Obermair mit diversen Paraden.
Anfangs spiegelte sich der starke Auftakt noch nicht im Ergebnis wider. Nach einer Viertelstunde lag Altenerding sogar 8:9 hinten. Es folgte die beste Phase im ersten Abschnitt: Die Gäste trafen fünfmal in Folge mit fünf verschiedenen Schützinnen zur 13:9-Führung. Zwar näherte sich Freising beim 11:13 auf zwei Tore, aber die Biber-Frauen ließen nicht locker. Sophie Lößl (Halbrechts) krönte ihre beeindruckende erste Hälfte mit dem Treffer zum 15:12. Beim Stand von 16:13 wurden die Seiten gewechselt.
Die aufopferungsvoll kämpfenden Frauen aus der Domstadt ließen sich auch im zweiten Abschnitt nicht komplett abschütteln. Die Führung Altenerdings bewegte sich meist im knappen Bereich. Nach 43 Minuten stand es 20:18 für die Kschischow-Truppe. Mit einer Serie von drei Treffern zum 23:18 wurde die Geschichte dann doch etwas deutlicher, und damit hatte man dem Sportclub bereits den Zahn gezogen. Näher als auf drei Treffer kamen die Gastgeberinnen in der Folge nicht mehr heran, und über ein 26:22 und 29:26 marschierte der Aufsteiger sicher in Richtung Start-Sieg.
Es hätte letztlich durchaus knapper enden können, meinte Kschischow, gefährdet sah sie den Sieg aber nicht. Insbesondere durch die starke Defensive hätten sich ihre Schützlinge das nötige Selbstvertrauen für den Angriff geholt – nur die Fehlwurfquote, 15 Mal ging ein Wurf nicht ins Ziel, störte die Trainerin ein wenig. Ihr Fazit: „Es war ein starker Start, der ein extrem gutes Gefühl für den weiteren Saisonverlauf bringt.“