Zur Abwechslung mal kein Heimsieg

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Altenerding – Die Handballer der SpVgg Altenerding setzen ihre saisonübergreifende Serie ohne Niederlagen in der Semptsporthalle zwar fort. Beim 22:22 (14:14) gegen den TV Altötting verpassten sie aber den erhofften Sieg.
Im ersten Abschnitt fanden die Altenerdinger erst mal nicht den richtigen Schlüssel zum erfolgreichen Angriffsspiel. Die Offensive hakte komplett, und ab dem 4:5 nach gut zehn Minuten setzten die Gäste zu einem Lauf von vier Treffern nacheinander an. Problem in dieser Phase: Noch hatte sich auch die eigene Abwehr nicht richtig formiert und offenbarte zu große Lücken. Anschließend baute die SpVgg einen immer massiveren Riegel auf, und Torhüter Jannik Fleps parierte hervorragend. Ferdinand Ewald netzte vorne ebenso wie Luis Leitner oder Niklas Fleps ein, und beim 10:12 durch Christian Loris hatten die Hausherren den Anschluss erreicht. Über die Mitte leitete zunächst Simon Dybilasz den Spielaufbau ein. Bei ihm habe man aber schon noch gemerkt, dass er angeschlagen war, so der Trainer. Also lösten ihn Simon Rüdiger oder Fleps immer wieder ab.
Die Schlussphase der ersten Hälfte gehörte Altenerding. Mit einer Serie von drei Treffern glich es ein 11:14 bis zum 14:14 aus, und im zweiten Abschnitt setzte sich der positive Lauf fort. Severin Lößl markierte nach 38 Minuten das 18:16 für die Biber, Trainer Leitner bedauerte allerdings: „Wir hatten jetzt die Chance, auf drei Tore wegzuziehen, verpassten diese aber.“ Also setzte sich der enge Verlauf fort, und gut sieben Minuten vor dem Ende stand es 21:21.
Der Kampfgeist der Gastgeber stimmte. Jetzt musste Altenerding eine Phase in 4:6-Unterzahl überstehen, man fightete aber und ließ keinen Gegentreffer zu. Der 17-jährige Außenspieler Philipp Hahn ist bereits bemerkenswert abgezockt und sorgte für die Führung. Leitner betonte, dass sich der Youngster bestens eingefügt und starke Nerven gezeigt habe. Nach dem abermaligen Ausgleich zum 22:22 hatte die SpVgg noch die Chance zum Siegtreffer, der wollte aber nicht mehr fallen. Leitners Fazit: „Wir hätten gewinnen, aber auch verlieren können. Daher bin ich mit dem Unentschieden nicht ganz unzufrieden, es ist das gerechte Ergebnis.“


Nichts mehr verpassen mit unserem Biber-Newsletter

Erhalte alle Neuigkeiten aus unserer Abteilung automatisch und direkt in dein Email-Postfach.