Aufsteiger jetzt Dritter Altenerding gewinnt in Schleißheim

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Altenerding – Toller Erfolg für die Handballerin-
nen der SpVgg Altenerding: Der Bezirksoberliga-
Aufsteiger gewann beim TSV Schleißheim 34:32
(17:16) und sprang nach dem zweiten Saisonsieg
mit jetzt 5:3 Zählern auf den dritten Tabellenplatz.
Es entwickelte sich eine von Anpfiff an packende
Begegnung, mit Führungswechseln und einer dra-
matischen Schlussphase. Trainerin Grit Kschischow
hob besonders die beeindruckende Leistung in der
Breite hervor: „Heute haben alle Torgefahr ausge-
strahlt, das ist einfach schön zu sehen.“
Trotz zwei Wochen Trainingspause leitete Marlene
Mittermeier das Spiel gewohnt stark in der Mitte.
In der Abwehr brillierte Katharina Künstner voran-
gestellt in der 5:1, Verena Kaiser räumte dahinter
auf. Die erste Welle habe zwar nicht funktioniert,
so Kschischow, der Positionsangriff dafür umso
besser. Nach anfänglichem 4:5 holte sich Altener-
ding die Führung, die beim 9:7 oder 13:10 stets im
knappen Bereich verlief.

Eine erste Schwächephase mit Fehlwürfen folgte
nach dem 17:14, als Schleißheim noch zwei Treffer
bis zur Pause und zwei weitere nach Wiederanpfiff
zum 17:18 aus SpVgg-Sicht machte. Die Gäste lie-
ßen sich nicht beirren und kamen nach dem 20:23
mit voller Stärke zurück. Lena Prem fand vorn die
Lücke, auch Julia Kranich, Künstner oder Mittermei-
er machten die Buden. Derweil zeigte sich Torhüte-
rin Hanna Obermair einmal mehr als starker Rück-
halt, gerade in der packenden Schlussphase.
Über ein 29:26 hatte sich Altenerding ein 33:30
knapp fünf Minuten vor Abpfiff erspielt. Doch dann
konterte der TSV mit zwei Treffern, ehe Greta Fel-
binger nach 59 Minuten zum Siebenmeter antrat.
Auch die sicherste Strafwurfschützin kann mal ver-
werfen, und das passierte Felbinger ausgerechnet
jetzt. Doch Obermair und die starke Defensive ver-
hinderten einen weiteren Gegentreffer. Mit dem
Abpfiff sorgte Prem für den umjubelten Schluss-
punkt. Kschischows Fazit: „Ich bin sehr zufrieden
mit dem Ergebnis und auch mit der Leistung. Wir
waren gefühlt die meiste Zeit vorn und haben
durchaus verdient gewonnen.“


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