Sie können doch noch daheim gewinnen
von
Bernd Heinzinger
Hause wieder gewinnen: Gegen die HF Scheyern setzten sie sich 33:31 (19:15) durch.
Die Abwehr stand wie in den Vorwochen ab der 1. Minute, Trainer Stefan Leitner hatte dafür wieder Jakob Thees in die Startformation gestellt. Nach vorn machte Altenerding übers Kollektiv Dampf, und insbesondere aus dem Rückraum fielen diverse Tore. Luis Leitner markierte nach gut sechs Minuten das 5:3, der ebenfalls starke Simon Viktor Dybilasz setzte wenig später das 8:4 für die Biber drauf. Ab dem 11:6 durch Leitner folgte jedoch ein Auf-bäumen der Gäste. Sie kamen näher, hatten sich beim 13:15 auf zwei Treffer herangekämpft. Grund genug für den SpVgg-Coach, die Defensive auf eine 5:1-Variante zu verändern. Luca Niklas Hoehl spielte dabei den vorangestellten Part. Er habe die Aufgabe prima gemeistert, so das Lob des Trainers. Die Altenerdinger zogen bis zum Halbzeitpfiff auf 19:15 davon. Im zweiten Abschnitt zeigten sich die Gastgeber zunächst weiter von ihrer guten Seite. Angetrieben von vielen Fans, die in der Semptsporthalle eine lautstarke Atmosphäre kreierten, blieb die Führung im komfortablen Bereich. Der junge Philipp Hahn etwa netzte zum 25:19 nach einer Dreiviertelstunde ein. Vom kurzfristigen Gästelauf bis zum 23:26 ließ man sich nicht beeindrucken. Denn auch Niklas Fleps oder Ferdinand Ewald überwanden nun die HF-Defensive. Fleps traf unter anderem zum vorentscheidenden 32:26 gut vier Minuten vor dem Abpfiff. Die Schlussphase beurteilte der Coach als „chao-tisch“. Die Gäste versuchten es mit offensiverer Deckung, nahmen einige Altenerdinger sogar in Manndeckung. Damit hatte Scheyern zwar Erfolg, der Sieg Altenerdings geriet aber nicht mehr in Gefahr. Ein Lob des Trainers bekam Torhüter Ferdinand Mayer, der mit seinen Paraden einen großen Anteil am ersten Heimerfolg hatte. Leitner hatte wenig zu meckern: „Mit 55 Minuten bin ich zufrieden. Einzig die Torquote könnte besser sein, wir hätten zehn Treffer mehr werfen können.“