Derbysieg mit 42:20 gegen Freising
von
Bernd Heinzinger
Altenerding – Im Heimspiel gegen den SC Freising blieb der Puls von Altenerdings Trainer Stefan Leitner stets im ruhigen Bereich. Die Handballer präsentierten sich von Beginn an in souveräner Manier und setzten sich glatt mit 42:20 (19:7) Toren durch. Die schon vor der Saison personell arg dezimierten Gäste mussten in Altenerding auch noch auf einige Leistungsträger verzichten. Leitner: „Die einzige Gefahr lautete, dass wir den Kontrahenten unterschätzen.“ Das taten seine Altenerdinger jedoch nicht, sie gaben gleich Vollgas. Gefahr für den Freisinger Kasten herrschte von jeder Position. Luis Leitner traf gleich dreimal bis zum 6:1, Ferdinand Ewald, Niklas Fleps, Simon Dybilasz und Joseph Wyhnalek legten Buden drauf bis zum 10:2 nach nicht einmal zehn Minuten. Für den Kreis stand diesmal Jakob Obermair auf dem Feld. Und dort präsentierte sich der Altenerdinger in sehr guter Verfassung, hatte am Ende starke fünf Treffer in seiner Bilanz. Eine richtige Schwächephase sah Stefan Leitner diesmal nicht. Zwar habe das Treiben im ersten Abschnitt einige Minuten einmal behäbiger gewirkt, das sei angesichts der hohen Führung aber völlig normal gewesen. Vom 15:5 dauerte es ein wenig, innerhalb von sieben Minuten gelangen lediglich zwei Treffer zum 17:6 – danach setzte sich der Tempohandball wieder fort. Und im zweiten Abschnitt erhöhte sich die Torquote sogar noch einmal ein Stück. Vor allem Wyhnalek fand über Außen richtig Lust am Offensivspiel, und machte unter anderem das 27:10 nach nicht einmal 40 Minuten. Derweil präsentierten sich die Torhüter Ferdinand Mayer und Jannik Fleps einmal mehr in sehr guter Form, und irgendwann lautete die Frage in der Semptsporthalle nur noch, ob die 40er-Marke fällt. Sie tat es nach exakt 58:22 Minuten, als der junge Außenakteur Philipp Hahn zum 40:22 einnetzte. Die Stimmung in der gut besetzten Halle fand damit einen Höhepunkt. Das Fazit des Trainers: „Es hat mich gefreut, dass die Männer bis zum Ende durchgezogen haben. Einen richtigen Spannungsbogen gab es heute aber nicht.“ Und das Knacken der 40-Tore-Marke machte den Coach ebenfalls glücklich.