„Hausaufgaben erledigt“

von

Bernd Heinzinger

  • Bericht

Die Altenerdinger Handballer wahren ihre Titelchance in der Bezirksoberliga. Nach dem umkämpften 29:24 (14:11) über die SSG Metten haben sie weiterhin nur einen Minuszähler mehr als der SC Eching.
Gegen Metten tat sich die SpVgg anfangs mit der kompakten Abwehr schwer: „Wir hätten aggressiver agieren müssen“, mahnte Trainer Simon Klawe die Leistung in den ersten Minuten an. Ab dem 5:6 wurde es deutlich besser. Torhüter Ferdinand Mayer half mit starken Paraden, im Innenblock stemmten sich Michael Sack und Niklas Fleps hervorragend dem Gästeangriff entgegen.
Durch Ballgewinne konnte Altenerding die erste oder zweite Welle laufen und kam zu leichten Toren. Im Positionsangriff spielten sich die Außen Joseph Wyhnalek und Luis Leitner häufig frei und waren effektiv bei den Abschlüssen. Mit einem Lauf von fünf Toren erspielte sich Altenerding ein 10:6, bis zum 14:9 sah es nach einer deutlichen Halbzeitführung aus. Klawe nutzte dabei die Breite des Kaders und wechselte ohne großen Qualitätsverlust munter durch. In den Innenblock stellte er Jakob Köhler und Simon Rüdiger, beide überzeugten dort ebenfalls. Allerdings brachten einige technische Fehler die Gäste wieder heran. Klawe: „Wir hätten das souveräner gestalten müssen.“


In der zweiten Hälfte wurde es sogar noch enger, bei 15:16 hatten die Gäste den Anschluss erreicht. Trotzdem habe er sich keine Sorgen um den Sieg gemacht, meinte Klawe anschließend. Angesichts des kleinen Kaders Mettens rechnete er bereits mit nachlassenden Kräften bei der SSG.
Die SpVgg nahm das Heft wieder in ihre Hand. Im Spielaufbau zeigte sich Fleps in überragender Verfassung. Er fand immer wieder den am besten positionierten Nebenmann, präsentierte sich zudem gefährlich im Abschluss. Für Klawe war er der stärkste Akteur auf dem Feld.
Nach guten 40 Minuten traf Luis Leitner zum 21:16 für seine Truppe, noch einmal kam Metten allerdings näher. 22:20 stand es wenig später. Mit einem Lauf von drei Treffen nacheinander machte Altenerding anschließend aber alles klar. Ein Sonderlob des Trainers gab es für Sack, der aus der dritten Mannschaft aushalf und neben seinem starken Auftritt in der Abwehr auch vorne als Kreisläufer überzeugt habe. Klawe meinte aber angesichts des schweren Restprogramms von Titelkontrahent Eching: „Noch ist für uns alles drin, wir müssen weiter unsere Hausaufgaben erledigen.“

 

Foto: Christian Riedel 

Bilder vom Spiel


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